Die 4 Grundgefühle

Alle menschlichen Emotionen lassen sich in vier Kategorien einteilen: Wut, Traurigkeit, Freude und Angst. Es gibt vier Gefühle. Das ist enorme Klarheit.

Unsere Kultur lehrt uns, dass drei dieser Gefühle ’negative‘ Gefühle sind, und wenn irgendeines dieser drei Gefühle aktiviert wird, schließen wir daraus, dass etwas nicht stimmt. Uns wird beigebracht: ‚Ein Indianer kennt keinen Schmerz‘. Uns wird auch beigebracht, dass das eine ‚positive‘ Gefühl, Freude, gefährlich ist: ‚Wer früh am Morgen singt, den holt am Abend die Katz.‘  Im Großen und Ganzen gibt uns unsere Kultur zu verstehen, dass es nicht in Ordnung ist zu fühlen. Es ist bekannt, dass das Unterdrücken von Gefühlen Auswirkung auf unsere Gesundheit haben kann. Beispielsweise kann das Unterdrücken von Wut die Leber oder Gallenblase angreifen. Das Unterdrücken von Traurigkeit kann sich auf Lunge und Dickdarm auswirken. Das Unterdrücken von Freude kann Herz oder Dünndarm angreifen. Das Unterdrücken von kann Auswirkungen auf Nieren oder Blase haben. Als Kind interpretieren wir diese Botschaft mit: ‚Gefühle sind schlecht‘. Uns wurde nicht gesagt, wie wir mit den Gefühlen umgehen sollen, wenn sie aufkommen. In der Schule hatten wir nie Unterricht in ‚Gefühle‘.  Und doch sind die Gefühle ein unleugbarer Teil von uns, mit dem wir täglich zu tun haben und den wir überall mitnehmen, wohin wir auch gehen.

Die Gefühlsarbeit ist ein fantastischer (Neu-) Beginn, denn nachdem wir wieder eine Verbindung zu unseren drei Gefühlen Wut, Angst und Traurigkeit gefunden haben, fließt eine andere, lebendigere Art von Energie durch  unseren Körper und wir erkennen, dass die Freude unser natürlicher, angeborener Grundzustand und die Basis unseres Seins ist.